Aufstellungsarbeit in der Gruppe oder im Einzelsetting mit Figuren
Rückführungs- bzw. Regressionstherapie

In vertrauensvoller Atmosphäre hat der Klient/ die Klientin die Gelegenheit, Fragen z.B. zu Familie, Partnerschaft, Krankheit oder Beruf zu stellen.

In den Familienaufstellungen ist der Fokus darauf gerichtet, die gestörte Ordnung im Familiensystem wieder herzustellen.

In der Regressionstherapie wird der Klient/ die Klientin nur über Fragen, nicht über Hypnose oder andere Praktiken, zu inneren Bildern geführt, die z.B. auf Schwangerschaft, Geburt oder Kindheit verweisen können. Die inneren Bilder sind Ausdruck unserer Seele , welche zur Heilung beitragen können.

Verantwortungsvoll begleite ich den Prozess.

Doris Tsangaris Therapie

Für alle, die mit der Aufstellungsarbeit nicht vertraut sind, oder wissen wollen, wie eine Aufstellung abläuft, fasse ich den Vorgang einer Aufstellung in den wesentlichen Punkten zusammen:

Vorab gebe ich dem Klienten/ der Klientin einen Fragebogen, wo die wichtigsten biografischen Daten befragt werden. Darin enthalten ist auch das Genogramm, also Eltern, Geschwister, eigene Familie etc. Wichtig ist, ob es irgendwelche besonderen Schicksale in der Familie gibt oder gab.

Ich arbeite auch mit dem Horoskop, wenn der Klient/ die Klientin damit einverstanden ist. Dazu brauche ich Geburtstag, -zeit und -ort.

Vor einer Aufstellung am Aufstellungstag besprechen wir zuerst das Thema, das bearbeitet werden soll, denn das gilt es ja zu lösen. Es muss nicht immer ein spezifisch familiensystemisches Thema sein. Manchmal ist es ein Symptom, eine Krankheit oder ähnliches.

Nach einer kurzen Anamnese vor der Gruppe (weil ich mir anhand des Fragebogens schon ein Bild machen konnte), lasse ich den/ die Klienten/ Klientin einen Stellvertreter für sich selbst suchen. Der/ die Klient/in steht nicht (außer vielleicht ganz zum Schluss während der Heilung) in der Aufstellung.

Er/ sie betrachtet den Vorgang von außen und ich stelle währenddessen auch immer mal wieder eine Frage, die mir wichtig erscheint und bleibe somit mit dem/ der Klienten/ Klientin in Kontakt.

Alle weiteren Personen, die dann der Aufstellung hinzugefügt werden, stelle ich verdeckt auf. Das heißt, dass nur die Stellvertreter und Außenstehenden wissen, wer hinzukommt. Der/ diejenige, der/ die als Stellvertreter schon im Aufstellungsfeld sind, wissen nicht, wer das ist, der/ die neu dazu kommt.

Das hat den Sinn, dass die Stellvertreter völlig unvoreingenommen auf die nächste Person reagieren, die neu ins Feld kommt.

Eine Aufstellung kann manchmal schnell gehen, manchmal kann sie aber auch 2-3 Stunden dauern. Bis ich das Gefühl habe, die Ursache des Problems gefunden zu haben, probiere ich immer mal wieder aus, ob bestimmte Personen oder Symptome wichtig für die Lösung sind. Dazu kommen dann immer wieder neue Stellvertreter ins Feld.

Das Wichtigste an einer Aufstellung ist die Heilung. Das Ziel ist, eine durcheinander geratene Ordnung (z.B. im Familiensystem) wieder herzustellen.

Wenn es uns dies gemeinsam mit den Stellvertretern gelingt, spürt der/ die Klient/in das genau und empfindet es im besten Falle als wohltuend, befreiend und erlösend. Manchmal möchte dann der/ die Klient/in die Stelle des Stellvertreters einnehmen, um noch besser ins Gefühl gehen zu können. Denn die Heilung gelingt nur über das Gefühl!

Oft arbeite ich mit Figuren als Vor- oder Nachbereitung. Falls es sich in einer Aufstellung zeigt, biete ich auch Rückführungen an, wo man z.B. in die eigene Schwangerschaft, Geburt oder frühe Kindheit, aber auch in frühere Leben gelangt.


Doris Tsangaris Portrait

AKTUELLES

AUFSTELLUNGSTERMINE

30. März 2019
ab 15:00 Uhr

Der Aufstellungstermin findet in der Tiefendicker Str. 42 in 42719 Solingen statt.

Kosten:

- Aufstellung in der Gruppe: 120,- Euro / Hospitanten: 20,- Euro
- Aufstellung mit Figuren: 70,- Euro pro Stunde
- Rückführungen: 70,- Euro pro Stunde

Zur Terminabsprache nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

TELEFON 01577 1538273
E-MAIL 




Zu meiner Person

Geboren am 9.7.1957

Als Kind war ich am liebsten im Freien, das ist bis heute so geblieben. Soweit ich zurückdenken kann, gab es in unserer Familie Tiere. Besonders die Pferde hatten es mir angetan, so dass ich, nachdem ich mit 10 Jahren mein erstes Pony bekam, bis zu meinem 50. Lebensjahr Pferde hatte und mich diesen mit Liebe und Verantwortungsgefühl gewidmet habe.

Nach Schulbesuch und Fachabitur für Gestaltung studierte ich in Wuppertal Visuelle Kommunikation, Illustration und Freie Grafik. Nach dem Diplomabschluss besuchte ich weiterführende Kunstworkshops und Seminare, so dass die Leidenschaft für die Kunst immer mehr wuchs.

Nach freiberuflichen Tätigkeiten als Grafikerin gründete ich 1997 meine eigene Malschule. Über viele Jahre gab ich Mal- und Zeichenworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für Menschen mit geistiger Behinderung.

Bis heute unterrichte ich Kunst in der Oberstufe an verschiedenen Waldorfschulen, unter anderem an der Waldorfschool Windhoek/ Namibia.


Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und zwei Enkelkinder.

2001 lernte ich das Familienstellen bei Hermien Daniels in Oberdürenbach/Eifel kennen. Bis 2011 nahm ich dort regelmäßig als Klientin oder Stellvertreterin an Aufstellungsseminaren teil.

Durch mein Interesse an Kinderzeichnungen las ich vor vielen Jahren das Buch « Mama glaub mir, ich hab schon einmal gelebt » von Erika Schäfer. 2011 besuchte ich zum ersten Mal das Therapiezentrum von Erika Schäfer in Eisenbuch/ Oberbayern und entschloss mich spontan, dort die kombinierte Ausbildung in Familienstellen und Regressionstherapie zu machen. 2013 schloss ich die Ausbildung ab und fügte eine dreijährige Hospitation hinzu.

Meine freie künstlerische Arbeit wird inzwischen durch die therapeutische Arbeit bereichert.

Es ist für mich kein Entweder/ Oder, sondern ich erlebe die beiden Bereiche als lebendige Ergänzung.